Mittwoch, 12. Januar 2011

Erster Anlass: Produkte und Herkunft

Ein wichtiger Grundsatz des ersten Anlasses war, möglichst nur mit Produkten der eingeladenen Produzenten zu kochen. Dies war gar nicht so einfach, aber wir haben es weitgehend erreicht: In Bezug auf die Kosten stammten über 90% aller Produkte von den eingeladenen Produzenten. Dies ist ein erfreulich hoher Wert, der bei einem nächsten Anlass noch gesteigert werden kann, jedoch nicht auf 100%, wie die folgenden Erläuterungen zeigen.

Eine Herausforderung stellte der Bereich Öl & Fette dar: Bei der Planung der Speisen stellten wir fest, dass uns "nur" sehr hochwertiges und demnach teures Baumnussöl zur Verfügung stand. Die Familie Zeller (Milchprodukte) war so freundlich, ausnahmsweise einen Teil ihrer Alpbutter zu einer köstlichen gesottenen Butter zu verarbeiten. Zudem haben wir kurzfristig einen Produzenten für Rapsöl (Schwarz Naturprodukte) in der Region gefunden. Das Sonnenblumenöl hingegen liessen wir vom Bauern Fritz in der Nähe von Sursee kommen, also nicht mehr aus der Region Nordostschweiz.

Bevor wir auf die weiteren Produzenten ausserhalb der Region zu sprechen kommen, hier eine Karte der Standorte aller Produzenten in der Region Nordostschweiz als lila-farbene Nummern aufführt, angefangen beim Veranstaltungsort Mausacker (Nummer 1). Klicken Sie auf eine Nummer, um den Namen des Produzenten, seine Internet-Seite und die am Anlass von ihm bezogenen Produkte anzuzeigen. Falls Sie die Karte in einem eigenen Fenster betrachten möchten, klicken Sie auf den Link unterhalb der Karte.


Genusskette-Produzenten auf einer größeren Karte anzeigen

Einige Produkte bezogen wir ausserhalb der Region: 
  • In der "näheren" Umgebung (Schweiz, Süddeutschland) bezogen wir nebst dem bereits erwähnten Sonnenblumenöl auch Salz, Zucker und Oregano. Während wir auf Oregano mehr oder weniger verzichten könnten, wären wir bei Salz und Zucker an die Grenzen gekommen - immerhin versuchten wir, den Zucker möglichst oft zu ersetzen, sei es durch Honig oder durch selbstgemachten Dicksaft aus Äpfeln vom Mausacker.
  • Aus "Europa" bezogen wir Fleur du sel aus der Camargue, Hefe von nicht genau deklarierter Herkunft und Bio Agar-Agar aus Marokko. Daneben verwendeten wir noch Produkte, die mengenmässig überhaupt nicht ins Gewicht fallen, dafür aber einen weiten Weg zurücklegten. Dazu gehören die schon seit Jahrhunderten gehandelten Gewürze wie Pfeffer, Vanille und Ingwer - in unserem Fall immerhin Bio und im Zusammenhang mit Produkten aus der Dritten Welt noch wichtiger: Fair Trade. Als Ausreisser fand auch ganz wenig Puderzucker aus Roh-Rohrzucker den Weg in unsere Speisen.

Bei einem nächsten Anlass werden wir versuchen, auf solch weit gereiste Produkte zu verzichten, schon nur damit es nicht erforderlich ist, die folgende Karte mit den Standorten aller Produzenten in einem so grossen Massstab zeigen zu müssen.


Genusskette-Produzenten auf einer größeren Karte anzeigen

Mittwoch, 3. November 2010

Erster Anlass: Die Buffets

Leider haben wir längst nicht alle Speisen fotografiert - die Impressionen des vorhergehenden Blog-Beitrags sind daher wirklich bloss Eindrücke. Um sich eine bessere Vorstellung machen zu können, welche 30 Speisen aufgetischt wurden, folgen die drei Buffet-Karten, welche während dem Anlass auf den Buffets aufgestellt waren. Diese umfassen alle Speisen bis auf den Auftakt (Früchte-Leber-Türmchen und Grissini) und die Lamm-Gigots, welche für das warme Buffet spontan gegrillt wurden.

Falls jemand zu einer bestimmten Speise ein Rezept wünscht, einfach einen Kommentar zu diesem Blog-Beitrag verfassen und wir werden das Rezept möglichst bald aufschalten.

Das kalte Buffet. Auf Bild klicken für eine grössere Ansicht.


Das warme Buffet. Auf Bild klicken für eine grössere Ansicht.



Das Dessert-Buffet. Auf Bild klicken für eine grössere Ansicht.



Die Buffet-Karten können auch hier als PDF heruntergeladen werden.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Erster Anlass: Impressionen

Vielen, vielen Dank an alle Teilnehmenden des gestrigen Anlasses. Wir vom Kochteam sind erschöpft, aber noch viel mehr als das sind wir überglücklich, dass der Anlass so gut geklappt hat, eine tolle Stimmung herrschte und unsere Speisen sowie die Philosphie dahinter auf Gefallen stiessen. Hier erste Impressionen zum Anlass, weiteres folgt in den nächsten Tagen:

Das Kochteam bei den Vorbereitungsarbeiten
Noch nicht ganz fertig angerichteter Auftakt im Abendlicht

Teil des kalten Buffets

Produzenten und Konsumenten im angeregten Gespräch
Teil des warmen Buffets
Gäste am warmen Buffet
Dessert-Buffet
Blick in die mobile und grosszügige Outdoor-Küche vor den letzten Aufräumarbeiten
Material (Kochutensilien, Geschirr, usw.), welches wir von zu Hause mitbrachten
Im Unterschied zur "richtigen" Gastronomie werden Essens-Reste bei uns nicht weggeworfen, sondern wie im Beispiel rechts (Felchenleber auf Nüsseler) am nächsten Tag wieder verwertet.